Kill Yourself EP – DEATH BEFORE DIGITAL

Die Burgenländer von Death Before Digital releasen ihre Surf Punk’n’Roll Debüt-EP mit dem Titel Kill Yourself EP. Ein Album, welches sich in den Skatehallen des Landes durchaus blicken lassen kann. Die EP klingt so, wie die Typen drauf sind. Jedes Lied für sich und doch zu einem Ganzen kombiniert, motiviert die EP mit jedem weiteren Song.

Wiesl Chive

[1:53] Schub! Die Kill Yourself EP beginnt so, wie man es sich nicht anders wünschen können, und zwar mit wenig Text aber viel Power. Im Skate Punk Stil gehalten, liefern Death Before Digital einen Opener Track mit Mitgrölchören und pressenden Gitarren, welcher sich ohne weiteres auf einem Tony Hawk‘s Pro Skater 3 Soundtrack – einem der wohl besten Spielsoundtrack die jemals auf dem Markt kamen –  wiederfinden könnte.  Zwar recht minimal gehalten, dadurch aber sehr effektiv in ihren recht knappen 2 Minuten.

Mikado Ninjas

[2:39] Bei Mikado Ninjas kommt das Genre und der Schwerpunkt der Band sehr heraus: Fetzende Gitarren und treibende Drums kombiniert anarchisch wirkenden Gesangs- und Grölpassagen, die das Tempo der Nummer effektiv ankurbeln. Death Before Digital schaffen es dadurch, dass keines ihrer bis zu 3 Minuten dauernden Lieder auf irgendeine Art und Weise langweilig wird, sondern durchgehend wie die Stromschnellen in einem Flusses die Zuhörerinnen und Zuhörer immer weiter mitreißen.

Ain’t Got No Time

[2:50] Das wohl längste Lied ist erreicht die Kill Yourself EP mit Ain’t Got No Time. Mit abgedämpften  Gitarren und Eh-Yah Gesängen startet das Lied und sticht nicht nur aufgrund der Cow Bell des Drummers hervor, sondern brilliert mit einzelnen Klängen des Sängers, die dem Lied selbst immer wieder eine weitere Fülle verleihen. Von Sch zu Hu-Hu oder sich stets wiederholenden Vokalen und diversen Lauten ergänzt die sich Nummer selbst und bietet ein wunderbar dramatisches Ende.

Sweet Potato

[1:45] Die wohl Rock’n’Rolligste Nummer ist Sweet Potato. Das kann man bereits an dem anfänglichen Gitarrenriff erkennen, das sich ganz im klassischen Rock’n’Roll Stil hält. Zwar geht die Nummer die ganze Zeit ohne viel unterschiedliche Dynamik durch, hebt sich allerdings durch den Einsatz einen Wah-Wah Effekts bei dem klein und recht kurz gehaltenen Gitarrensolo nochmals hervor.

Suferino Girl

[2:25] Dynamischer Aufbau und etwas ruhiger beginnt die letzte Nummer der EP und bringt noch das Ganze Surf Punk’n’Roll Genre der Band zu erkennen. Egal ob Surfer oder Skater, die Nummer gehört zum Brett genauso wie das durch das Brett entstehende Lebensgefühl  von Freiheit und Unabhängigkeit. In letzten Sekunden des Songs holen Death Before Digital noch einmal zu einem Rundumschlag aus und vereinen anfänglichen ruhigen Surf Sound mit treibenden Punk Beats am Ende. Ein hervorragender Abschluss für eine kurz gehalten EP, die aber sogar nich weit mehr bietet,  als das, was man sich von einer Surf Punk’n’Roll Band erhofft.

 

Die Kill Yourself EP ist ohne weiteres jeden Fan von treibenden Skate- und Surf Punk sowie auch einigen Fans des Rock’n’Roll zu empfehlen. Mit einer knappen Länge von 11:32 bieten Death Before Digital eine ausgezeichnet EP, die eine Ergänzung sowohl für jede Partyplaylist als auch für jede Playlist in Skatehallen bietet. Wenn die Lieder der Kill Yourself EP eines mit Sicherheit machen, dann definitiv Lust auf Party!

 

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