Gutes in 2016 (Teil1)

Bloodsucking Zombies from Outer Space, Witchrider, Ultima Radio, Deadends, Assaia, Kitty in a Casket, Marcus Smaller, die ANALphabeten, Snap DazeD, LIAN, Contact High – Sie alle haben im vergangenen Jahr Tonträger veröffentlicht, die uns irgendwie im Kopf hängen geblieben sind. Ob nun schaurig schön, hart und ruhig oder easy listening. Etwas wurde von diesen 12 Interpreten geboten, was uns beeindruckt hat…  (Anordnung erfolgte alphabetisch)

 

Die ANALphabeten – Bergpoethik

Ächzende Gitarren und kläffende Riffs bis zum Ende. Irgendwo zwischen Punk und Metal garantiert das Album Bergpoethik der ANALphabeten Partyspaß bis zum Schluss. Ob sie nun ihr vermeintliches Idol, den Hinterseer Hans, besingen oder auch a schneide Polka zelebrieren. Ab dem ersten Track wird klargemacht, jetzt ist ANALphabetenzeit!

Sympathisieren können sie nicht nur durch die unglaublich flotten Riffs sondern auch durch ihren Dialekt der sehr gut zu hören ist und den Liedern einen einflussreichen und starken Flair verleihen, wie er nur schwer zu kopieren ist. Gut erkenntlich bei dem Lied Lei dass es woasch (du gehst mia so am Oasch).

Wer es sich noch nicht angehört hat, kann sich das Album Bergpoethik auf allen gängigen Plattformen reinziehen und sie mit einem Download unterstützen.

 

Assaia – Hickory

Unter poppigen Klängen und einem fetzigen Saxophon brachten Assaia ihre 2. EP mit dem Titel Hickory raus. Mit ihren 4 Tracks bewegen sie sich zwischen den bekannten Pop-, Funk- und Rocksounds. Besonders herausstechend bei dieser EP ist das Saxophon, welches einen wichtigen Part in den einzelnen Liedern übernimmt.

Als besonderes Schmankerl gibt es ein Featuring mit Klara Miller (Klay) im dritten Song ihrer EP Hickory. Leider ist sie mit knapp 4 Minuten pro Song genauso schnell wieder vorüber wie sie begonnen hat. Aber immerhin arbeiten die Jungs von Assaia momentan an den Songs für einen möglichen Longplayer – wir sind gespannt!

 

Bloodsucking Zombies from Outer Space – Bloody Unholy Christmas

Als Abschluss ihres letzten, zwei Tage dauernden, Unholy X-Mess Jamboree in der Szene Wien, releasten die B.Z.F.O.S. ein eigenes blutiges, unheiliges Weihnachtsalbum. Darauf zu hören ist, wie es nicht passender zu ihren Unholy X-Mess Jamboree sein könnte, Coverversionen verschiedenster Künstler. Es werden unter anderen der Komissar von Falco, God of Thunder von Kiss oder auch Thriller von Michael Jackson besungen. Bei letzterem lieferte sogar Bela B. selbst einen Beitrag dazu. Generell ziehen sich verschiedenste Featuring durch das ganze Album.

Ein Best of ihrer Unholy X-Mess Jamboree, welches am 17.12.2016 mit dem 10. Jamboree ein Ende fand. Noch haben sie nicht verraten, ob sie ähnliches in der Zukunft machen werden. Jedenfalls ist ihr Ablum Bloody Unholy Christmas einen Abstecher wert und bringt neben nostalgischen Erfahrungen der jahrelangen Jamboreebesuchen auch für neue Fans einen interessanten Aspekt und zeigt, was die Band musikalisch zu bieten hat. Johnny Cash schaffte es, Coverversionen als wie seine eigenen Lieder zu interpretieren und es scheint, als wären die B.Z.F.O.S. dem nicht so weit entfernt. Ein sehr gutes Album für ein unheiliges Fest!

 

Contact High – Lessons from Defeat

Nach knappen 8 Jahren des bestehens veröffentlichten die Grazer Contact High im Herbst ihr erstes Album mit dem Titel Lessons from Defeat. Ein verzerrter Sound, mit dem Gefühl einer dauerhaften glücklich depressiven Stimmung. 10 Lieder mit knapp 5 Minuten pro Song, die alle denselben Stil verfolgen jedoch jedes für sich wieder völlig unterschiedlich ist. Es gibt keine Wiederholungen die sich irgendwie langweilig anhören könnten. Ein schön durchdachtes Album, für welches sich auch genügend Zeit gelassen wurde, damit es so sein soll, wie man es sich wünscht.

Wie sich das Album machte, könnte ihr übrigens hier nachlesen.

 

Deadends – The Essence Of Every Second

Die Punk Rock Überraschung für uns waren in diesem Jahr die Deadends. Mit The Essence Of Every Second brachten sie nach zahlreichen EPs endlich ein langes Album auf den Markt. Abseits von Pop-Punk machen sie jeden Fan von NOFX bis Anti-Flag mit rasanten Gitarrenlines und kickenden Drums glücklich und lassen das Herz eines jeden Punk Rock Fans schneller schlagen. Energiegeladen bis zum Ende.

Einen ausführlichen Bericht könnt ihr hier bei uns nachlesen…

 

Kitty in a  Casket – Kiss & Hell

Anfang März war es soweit und Kitty in a Casket veröffentlichten ihr neues Album. Mit 13 unglaublich guten Songs überzeugen sie mit ihrem Album Kiss & Hell. Persönliche Favoriten kristallisierten sich für uns schnell heraus, auch wenn jeder seine eigenen Lieblinge hat. Obwohl es nach wie vor sehr stark um Rockabilly mit Punk Einflüssen handelt, variieren die einzelnen Lieder teils überwiegend in die eine oder andere Richtung. Eine Genredefinition sollte eine Band nicht ausmachen, sondern das Endprodukt. Und entgegen den Vorwürfen, dass sie untrue sind, hielten sich ihre Fans und die Band konnte ein ein unglaublich gutes Album veröffentlichen. Es folgte eine weitere US-Tournee, was viel über den Erfolg der Band aussagt.

So war die Releaseshow ihres Albums Kiss & Hell..

 

Seite 2 >> (LIAN, Marcus Smaller, Melody Current, Snap DazeD, Witchrider, Ultima Radio)

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